Am Wochenende war der Entwurf zu einem "Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland" bekanntgeworden. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant bessere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen und spricht von einem Investitionsbooster. Ab 2028 soll die Körperschaftsteuer sinken. Bis 2029 sollen sich die Entlastungen mit insgesamt knapp 46 Milliarden Euro auf den Bundeshaushalt auswirken ("volle Jahreswirkung"), wie aus dem Gesetzentwurf hervorgeht, der der dpa vorliegt. Der Entwurf könnte schon am Mittwoch das Bundeskabinett passieren.
Audretsch äußerte die Befürchtung, dass die Unternehmen die zusätzlichen Spielräume nicht für Investitionen nutzen. "Ein ganz großer Teil des Geldes wird nicht ankommen in Investitionen, sondern über die Dividenden-Ausschüttungen dann an Aktionäre wieder rausgehen", sagte er. Grundsätzlich sei ein Investitionsbooster aber etwas Gutes, stellte Audretsch klar./shy/DP/men
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