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Großbritannien: Kreditaufnahme steigt deutlich stärker als erwartet

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Regierung musste im April deutlich mehr neue Schulden aufnehmen als gedacht. Die Kreditaufnahme sei trotz einer umstrittenen Steuererhöhung mit 20,2 Milliarden Pfund (24 Mrd Euro) deutlich höher ausgefallen als im Vormonat und als von Experten erwartet. Die Regierung musste zudem so viel Kredite aufnehmen wie seit drei Jahren nicht mehr.

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Die Tower Bridge in London.
Quelle: - pixabay.com:

Der Anstieg ist ein weiterer Rückschlag für Finanzministerin Rachel Reeves und das, obwohl im April die umstrittene Lohnsteuererhöhung in Kraft getreten ist. Diese soll der Regierung Mehreinnahmen in Milliardenhöhe bringen, treibt aber auch die Inflation nach oben. Reeves muss jetzt Wege finden, um das Defizit einzudämmen.

Sie hat seit dem Wahlsieg der Labour-Partei im Juli damit zu kämpfen, die Verschuldung einzudämmen. Reeves hatte versprochen, sich an ihre "eisernen" finanzpolitischen Regeln zu halten. Demnach sollten die Steuern die täglichen Ausgaben decken. Außerdem sollte der Anteil der Schulden an der Wirtschaftsleistung mittelfristig sinken./zb/jkr/jha/


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