Das Unternehmen meldete für 2025 eine Gesamtproduktion von 34.098 Goldäquivalent-Unzen (GEO). Dies entspreche laut Unternehmen 32.990 Unzen Gold. Die Produktionskosten hätten bei 1.541 US-Dollar je GEO gelegen, während die All-in Sustaining Cost (AISC) 2.028 US-Dollar je GEO betragen hätten. Heliostar erklärte, die Kosten hätten sich innerhalb der eigenen Prognosespanne bewegt. Gleichzeitig habe das Unternehmen operative Einnahmen aus dem Minenbetrieb in Höhe von 47,4 Millionen US-Dollar erzielt. Der Nettogewinn habe 12,4 Millionen US-Dollar betragen. Das Management hob zudem die finanzielle Stabilität hervor. Zum Jahresende habe das Unternehmen über 40,6 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln verfügt und sei schuldenfrei gewesen. CEO Charles Funk erklärte, 2025 sei ein entscheidendes Jahr gewesen und habe die Basis für weiteres Wachstum geschaffen.
Als Grundlage für den laufenden Cashflow nannte das Unternehmen die Minen La Colorada und San Agustin. In La Colorada habe Heliostar weiterhin Material aus bereits gefördertem Gestein verarbeitet, um kurzfristig kostengünstig Gold zu gewinnen. Parallel dazu arbeite das Unternehmen an der Erweiterung des Tagebaus. Das Management gab an, dass insbesondere im Bereich Veta Madre zusätzliche rund 43.000 Unzen Gold erschlossen werden könnten. In San Agustin habe Heliostar die Produktion wieder aufgenommen. Das Unternehmen berichtete, dass nach einer ersten Sprengung im Dezember 2025 im Januar 2026 erneut Gold produziert worden sei. Die Mine solle künftig ein bedeutender Cashflow-Treiber werden, insbesondere durch die sogenannte Corner-Zone mit geschätzten 44.500 Unzen Gold.
Im Fokus der Wachstumsstrategie stehe das Ana Paula Projekt. Das Unternehmen berichtete, im Jahr 2025 insgesamt 11,6 Millionen US-Dollar in Entwicklung und Exploration investiert zu haben. Eine veröffentlichte Preliminary Economic Assessment (PEA) habe laut Management starke wirtschaftliche Kennzahlen gezeigt. Demnach könne das Projekt eine Minenlaufzeit von neun Jahren erreichen und durchschnittlich 101.000 Unzen Gold pro Jahr produzieren. Die AISC würden bei rund 1.011 US-Dollar pro Unze liegen. Das Management erklärte weiter, der Kapitalwert (NPV) könne bei hohen Goldpreisen bis zu 1,012 Milliarden US-Dollar erreichen, während die interne Rendite (IRR) bei bis zu 51,3 Prozent liegen könne.
Zusätzlich verwies das Unternehmen auf laufende Bohrprogramme. Neue Ergebnisse aus einer Erweiterungszone hätten Abschnitte mit 25,45 Metern und einem Goldgehalt von 8,26 Gramm pro Tonne gezeigt. Weitere Ergebnisse stünden noch aus. Die laufenden Arbeiten zielten laut Unternehmen darauf ab, genügend Ressourcen für eine geplante Machbarkeitsstudie nachzuweisen. Diese solle eine Minenlaufzeit von mindestens zehn Jahren unterstützen.
Neben Ana Paula entwickle Heliostar auch das Projekt Cerro del Gallo weiter. Eine Prefeasibility Study habe laut Unternehmen eine Minenlaufzeit von mehr als 15 Jahren aufgezeigt. Die durchschnittliche jährliche Produktion könne bei rund 86.000 GEO liegen. Der Kapitalwert könne bis zu 972 Millionen US-Dollar erreichen, während die interne Rendite mit bis zu 59,3 Prozent angegeben worden sei. Das Management erklärte, das Projekt basiere auf einem groß angelegten Tagebau mit einfacher Verarbeitung, was stabile und langfristige Produktion ermöglichen könne.
Heliostar betonte, dass die Finanzierung aktuell gesichert sei. Neben operativen Cashflows habe das Unternehmen zusätzliche Mittel durch die Ausübung von Optionen und Warrants generiert. Die Firma erklärte, es verfüge weiterhin über keine Schulden und sehe sich in einer guten Ausgangslage für die Umsetzung seiner Wachstumsstrategie.
Für die kommenden Jahre erklärte das Management, die Bohrprogramme bei Ana Paula weiter auszubauen und die Machbarkeitsstudie voranzutreiben. Der Bau der Untertagemine könnte laut Unternehmen in der zweiten Hälfte von 2026 beginnen. Zudem plane das Unternehmen, Genehmigungen für den Untertagebau einzureichen. Parallel solle die Produktion in den bestehenden Minen weiter gesteigert werden. Das Management erklärte abschließend, der Cashflow aus den laufenden Minen könne genutzt werden, um die Entwicklung neuer Projekte zu finanzieren. Dies würde die Abhängigkeit von Kapitalmaßnahmen reduzieren.
Das Unternehmen erklärte, die laufenden Projekte würden die Grundlage für weiteres Wachstum bilden. Mit steigender Produktion und der möglichen Entwicklung von Ana Paula und Cerro del Gallo könne sich die Produktionsbasis deutlich erweitern.
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