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Gericht: Benko bleibt in Untersuchungshaft

WIEN (dpa-AFX) - Der ehemalige Investor und Milliardär René Benko muss in Untersuchungshaft bleiben. Das entschied das Landgericht Wien. Die Behörden sehen weiter einen dringenden Tatverdacht und Tatbegehungsgefahr.

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Ein Richterhammer (Symbolbild).
Quelle: - pexels.com:

Spätestens in zwei Monaten muss erneut über die Verlängerung der U-Haft entschieden werden. Benko sitzt seit Januar im Gefängnis. Bei komplexen Ermittlungen könne die U-Haft durchaus ein Jahr oder mehr betragen, so ein Gerichtssprecher.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) verdächtigt den 47-Jährigen der Untreue, des Betrugs und des Bankrotts. Er soll laut Ermittlern Investoren betrogen und Vermögenswerte vor Behörden, Gläubigern und Insolvenzverwaltern verborgen haben.

Benko hatte in der Niedrigzins-Phase ein verschachteltes Firmennetzwerk aufgebaut. So investierte er etwa in die Galeria-Warenhausgruppe, das Luxuskaufhaus KaDeWe und das Hamburger Elbtower-Projekt. Neben konzerninternen Problemen wurde Signa von steigenden Zinsen, Energiepreisen und Baukosten zu Fall gebracht./mrd/DP/jha


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