Spekulationen auf ein mögliches Handelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union und eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten konnten am Morgen nur zeitweise für Auftrieb beim Gaspreis sorgen. Seit dem Vormittag ist die Notierung wieder unter Druck geraten.
Am Markt wird der Verkaufsdruck der vergangenen Handelstage mit einer geringeren Nachfrage nach Erdgas aus China erklärt. Wie aus Erhebungen des Finanzdatenanbieters Bloomberg hervorgeht, seien die chinesischen Importe an Flüssiggas in der ersten Jahreshälfte um fast 20 Prozent gesunken. Dies habe dazu geführt, dass größere Frachtmengen für Europa verfügbar seien.
In den Wintermonaten waren die europäischen Gasreserven stärker gesunken als in den Jahren zuvor. Seit April werden die europäischen Gasspeicher aber wieder nahezu täglich aufgefüllt. Zuletzt lag der Füllstand am 22. Juli bei 65,71 Prozent. Der Füllstand der deutschen Gasspeicher lag zeitgleich niedriger, bei 57,92 Prozent./jkr/jsl/zb
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