G7-Länder wollen Entwicklungshilfe reformieren

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 120
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

ÉVIAN (dpa-AFX) - Die führenden westlichen Industriestaaten haben sich auf dem G7-Gipfel in Évian für eine Reform der Entwicklungshilfe ausgesprochen. Das bestehende System der internationalen Entwicklungszusammenarbeit müsse reformiert werden, um den Bedürfnissen künftiger Generationen und den Herausforderungen der Gegenwart gerecht zu werden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der G7-Länder.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Traditionelle Entwicklungsstrategien hätten zwar zu wichtigen Ergebnissen geführt, aber beim Verringern der Abhängigkeit von ausländischer Hilfe, dem Stärken der Eigenverantwortung und der Schaffung von Wachstumsanreizen nur begrenzte Auswirkungen gezeigt. Die Entwicklungshilfe sei zudem zu komplex geworden, was zu einer suboptimalen Nutzung der Ressourcen führe, hieß es in der Erklärung.

Öffentliche Mittel reichen für Entwicklungshilfe nicht aus

Große wirtschaftliche Ungleichgewichte, Krisen und Konflikte sowie anhaltende Armut und hohe Schulden erhöhten den Finanzbedarf, was sich unverhältnismäßig stark auf die schwächsten Länder auswirke. Öffentliche Mittel spielten weiterhin eine zentrale Rolle, reichten jedoch allein nicht aus, um den gesamten Entwicklungsbedarf weltweit zu decken.

Nötig seien zudem privates Kapital, Mischfinanzierungen sowie faire und transparente Darlehen. "Wir müssen strukturierte Reformen vorantreiben, um die Entwicklungsarchitektur zu straffen und sicherzustellen, dass sie wirksam und leistungsfähig ist", so die Erklärung. Nötig seien zudem privates Kapital, Mischfinanzierungen sowie faire und transparente Darlehen./evs/DP/stw



Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend