Die G7-Partner waren sich bislang einig, dass Russland nur durch eine entschlossene Unterstützung der Ukraine zu einem Kriegsende bewegt werden kann. Dass die USA seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus nicht mehr klar diese Linie verfolgen, sorgt bei den anderen Teilnehmern der Gruppe für große Sorge. Beim Gipfel wollen die Europäer und Selenskyj versuchen, Trump dafür zu gewinnen, den Druck auf Moskau durch neue Sanktionen zu erhöhen.
Außerdem wollen die G7-Chefs am Dienstag mit Partnerländern, die als Gäste beim Gipfel dabei sind, über Energiesicherheit beraten. Das sind diesmal der australische Regierungschef Anthony Albanese, Indiens Premierminister Narendra Modi sowie die Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva aus Brasilien, Claudia Sheinbaum aus Mexiko, Cyril Ramaphosa aus Südafrika und Lee Jae Myung aus Südkorea.
Der G7 gehören neben Kanada und den USA auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan sowie die Europäische Union an. Sie versteht sich seit dem Ausschluss Russlands wegen der Annexion der Krim 2014 als Wertegemeinschaft der großen Demokratien westlicher Prägung. Allerdings gibt es seit Trumps Amtsantritt massive Differenzen zwischen den USA und den anderen Mitgliedern./sku/DP/jha
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