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Frankreich verurteilt Gewalt gegen Proteste im Iran scharf

PARIS (dpa-AFX) - Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hat die blutige Niederschlagung der Massenproteste im Iran scharf verurteilt und den iranischen Botschafter einbestellt. Barrot sprach im Parlament in Paris von einem "Ruf nach Freiheit" und einer "friedlichen Revolte", die auf unerträgliche und unmenschliche Weise unterdrückt würden.

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"Demonstranten wurden aus nächster Nähe mit Sturmgewehren erschossen, das Internet wurde blockiert, um das Ausmaß des Grauens besser verbergen zu können, Hunderte, vielleicht Tausende von Leichen wurden in Säcken und Krankenhäusern gestapelt, Tote, um die wir gemeinsam mit den trauernden iranischen Familien trauern, Hilferufe, denen wir uns nicht verschließen können", sagte der Außenminister.

Staatliche Gewalt gegen friedliche Demonstranten

Frankreich habe diese Unterdrückung aufs Schärfste verurteilt und diese staatliche Gewalt angeprangert, die blindlings über friedliche Demonstranten hereingebrochen sei. "Diese Verurteilung habe ich dem iranischen Außenminister mitgeteilt und sie wird dem iranischen Botschafter in Frankreich, den ich heute ins Außenministerium bestellt habe, erneut übermittelt werden."

Barrot verwies auf geplante weitere EU-Sanktionen gegen die Machthaber im Iran und betonte, es dürfe keine Straffreiheit für diejenigen geben, die ihre Waffen gegen friedliche Demonstranten richteten. In diesem entscheidenden Moment seiner Geschichte werde Frankreich dem iranischen Volk mit ganzer Kraft zur Seite stehen./evs/DP/men

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