- Die Finanzaufsicht Bafin will Privatleute schützen.
- Finfluencer könnten unter aufsichtsrechtliche Vorgaben fallen.
- Kryptowerte sind bei Kleinanlegern sehr beliebt.
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Umfragen zufolge sehen gerade jüngere Menschen Finfluencer, die sich auf Social-Media-Kanälen wie YouTube, Instagram und Tiktok über Finanzthemen auslassen, als wichtige Informationsquelle. "Manche Finfluencer informieren fundiert und seriös. Aber es gibt auch Scharlatane und Menschen mit fragwürdigen Motiven", sagte Branson. Verlockende Angebote und leere Versprechen seien "besonders oft im Kryptobereich zu finden".
Die Angst, etwas zu verpassen, treibt manche ins Risiko
Die Kurse von Kryptowerten wie Bitcoin und Ether schwanken stark, Kritiker warnen regelmäßig vor Spekulationsblasen. "Kryptowerte sind auch bei Kleinanlegerinnen und -anlegern sehr beliebt. Wenige Klicks und das Geld ist investiert. In einen Kryptowert, den man manchmal kaum versteht. Getrieben von dem Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man nicht dabei ist", führte Branson aus.
"Ich will niemandem verbieten, ins Kasino zu gehen. Aber man sollte genau wissen, was man tut, wenn man sich an den Spieltisch setzt", betonte der Bafin-Präsident. Wer in Bitcoin und Co. investiert, bleibt in der Regel anonym. Branson sieht auch das kritisch: "Um es klar zu sagen: Der wachsende Krypto-Markt ist ein Einfallstor für Finanzkriminalität."/ben/DP/mis
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