LUXEMBURG (dpa-AFX) - In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im Februar überraschend gestiegen. Die Arbeitslosenquote legte im Monatsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Quote von 6,1 Prozent erwartet.
Trotz des Anstiegs befindet sich die Arbeitslosigkeit auf einem historisch niedrigen Niveau. Ein Jahr zuvor hatte die Arbeitslosenquote 6,3 Prozent betragen.
Die Gesamtzahl der Arbeitslosen in der Eurozone betrug 10,92 Millionen, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Das waren 93.000 mehr als im Vormonat. Im Jahresvergleich ging die Zahl der Arbeitslosen um 124.000 zurück.
In den einzelnen Ländern der Eurozone gibt es bei der Arbeitslosigkeit weiterhin deutliche Unterschiede. Besonders hoch ist die Arbeitslosenquote in Spanien mit 9,8 Prozent. Deutschland weist mit 4,0 Prozent eine der niedrigsten Quoten auf.
Eurostat berechnet harmonisierte Arbeitslosenquoten. Diese basieren auf Definitionen, die den Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) entsprechen. Sie können von den nationalen Erhebungsmethoden abweichen. Daher ist die von Eurostat ausgewiesene Arbeitslosenquote für Deutschland niedriger als der Wert, der von der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesen wird./jkr/jsl/men
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.