- 2025 gab es in der EU 780.200 Asylanträge.
- Dies entspricht einem Rückgang um ein Fünftel.
- Deutschland verzeichnete 113.236 Erstanträge.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
Die Entwicklung ist laut dem Bericht vor allem auf den Rückgang von Asylanträgen von Menschen aus Syrien zurückzuführen. In dem Land gibt es seit dem Sturz von Langzeitherrscher Baschar al-Assad Ende 2024 Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Über die vertraulich an die EU-Staaten übermittelten Zahlen berichtete zuerst die "Welt am Sonntag". Auch der Deutschen Presse-Agentur liegen sie vor.
Deutschland hat bereits Zahlen veröffentlicht
Das Bundesinnenministerium hatte bereits Anfang dieses Monats mitgeteilt, dass nach Deutschland zuletzt deutlich weniger Asylbewerber kamen. Die Zahl der Erstanträge sank demnach im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 51 Prozent auf 113.236.
In dem Lagebericht der EU-Kommission sind neben Erst- auch Folgeanträge berücksichtigt. Demnach gab es in Deutschland in dem Berichtszeitraum insgesamt etwa 149.100 Anträge. Danach folgen Frankreich mit 148.600 Anträgen, Spanien mit 137.300 Anträgen und Italien mit 125.800 Anträgen.
Ohne konkrete Zahlen zu nennen, hatte EU-Innenkommissar Magnus Brunner 2025 bereits vor wenigen Tagen ein gutes Jahr für die europäische Migrationspolitik genannt. "Die EU hat die Reform des Migrations- und Asylrechts konsequent vorangetrieben und zentrale Teile des Gesetzespakets umgesetzt", sagte er zum Jahreswechsel. Dazu gehörten ein stärkerer Außengrenzschutz und beschleunigten Verfahren. Die Ergebnisse seien klar sichtbar: Illegale Grenzübertritte seien seit 2023 um mehr als die Hälfte zurückgegangen./aha/DP/zb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.