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EU-Chefdiplomatin zu Ukraine: Könnte entscheidende Woche werden

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die kommenden Tagen könnten nach Einschätzung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas richtungsweisend für die US-Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine werden. Man habe gehört, dass die jüngsten Gespräche in den USA schwierig, aber konstruktiv gewesen seien, sagte Kallas am Rande eines EU-Verteidigungsministertreffens ins Brüssel. "Es könnte eine entscheidende Woche für die Diplomatie werden."

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Die wehende Flagge der EU.
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Zur Frage, ob sie den Amerikanern vertraue, dass sie eine gute Lösung für die Ukraine finden, sagte Kallas, wenn die Ukrainer in den Gesprächen gemeinsam mit den Europäern sitzen würden, wären sie definitiv viel stärker. Sie vertraue aber darauf, dass die Ukrainer für sich selbst einstehen könnten.

Um die Situation der Ukrainer am Verhandlungstisch zu stärken, könne die EU nun den Druck auf Russland weiter erhöhen. Dies sei unter anderem mit weiteren Sanktionen sowie mit der Nutzung von in der EU festgesetztem russischem Staatsvermögen für die Ukraine möglich. Vor dem sogenannten Reparationsdarlehen hätten die Russen große Angst, ergänzte Kallas.

Nach Gesprächen zwischen Vertretern der USA und der Ukraine in Florida hatte sich US-Präsident Donald Trump zuvor optimistisch geäußert. Er gab sich überzeugt, dass sowohl Russland als auch die Ukraine ein Ende des Krieges wollten. "Ich denke, es gibt eine gute Chance, dass wir einen Deal machen können", sagte er an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One./aha/DP/zb


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