- Im September stellten mehr Menschen Asylanträge.
- Das Bamf nahm 5.276 Asylerstanträge entgegen.
- Dies sind 40 Prozent weniger als im Vorjahr.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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"Der deutliche Rückgang der Asylzahlen zeigt: Unsere Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene wirken", sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Die Europäische Union setze den Kurs "zur Wendung des Asylsystems" weiter fort. Dazu gehöre ein Krisenreaktionsmechanismus, der die EU-Außengrenzen vor "gesteuerten Massenanstürmen" schütze, mit einer "schnellen Eingreiftruppe" der EU-Grenzschutzagentur Frontex und Schnellverfahren an den Grenzen.
Nach rund 5.550 Asylerstanträgen im Mai war die Zahl der neuen Asylanträge noch weiter gesunken, im Juli und August waren es jeweils weniger als 4.000 Anträge. Dass in den vergangenen Monaten etliche Menschen, die bereits länger in Deutschland leben, einen Folgeantrag beim Bamf gestellt haben, hängt mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Oktober 2024 zur Lage in Afghanistan zusammen. Darin war festgestellt worden, dass Frauen aus dem seit 2021 wieder von den islamistischen Taliban regierten Land grundsätzlich einen Schutzanspruch haben./abc/DP/zb
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