Ethereum-Layer‑2 Blast stellt Betrieb ein: Das müssen Anleger jetzt wissen

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Symbolische Münzen der Kryptowährungen Litecoin, Ethereum, Bitcoin und Ripple.
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Die Ethereum-Layer‑2-Lösung Blast wird ihren Betrieb einstellen. Das Projekt begründet den Schritt mit den laufenden Kosten, die inzwischen höher seien als die Einnahmen. "Wir haben Blast mit dem Ziel gestartet, eine sich selbst tragende Chain für Nutzer und Entwickler aufzubauen", erklärte das Projekt am Freitag auf X. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den weiteren Betrieb seien jedoch nicht mehr gegeben.

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung beim gebundenen Kapital: Laut DeFiLlama liegt der Total Value Locked von Blast derzeit bei etwas mehr als 32 Millionen US-Dollar. Vor dem Mainnet-Start im Februar 2024 waren es noch mehr als zwei Milliarden US-Dollar.

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Blast fordert Nutzer zum Abzug ihrer Assets auf

Mit der geplanten Einstellung beginnt nun die Abwicklung der Layer 2. Blast fordert Nutzer dazu auf, ihre Vermögenswerte auf das Ethereum Mainnet zu übertragen. Zunächst will das Projekt seine bei Lido angelegten Assets abziehen. Dieser Vorgang soll etwa eine Woche dauern. Auszahlungen sind in diesem Zeitraum vorübergehend nicht möglich.

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Nach Abschluss des Prozesses werden Auszahlungen wieder freigeschaltet, allerdings mit einer Verzögerung von 24 Stunden. Bis zum 26. Oktober können Nutzer dafür weiterhin die reguläre Blast-Oberfläche verwenden. Nach diesem Termin müssen sie direkt mit den Bridge Contracts von Blast auf Ethereum interagieren.

Blast war im November 2023 nach einer Finanzierungsrunde über 20 Millionen US-Dollar gestartet. Angeführt wurde die Runde von Paradigm und Standard Crypto. Die Nachricht über das Aus der Layer 2 belastet naturgemäß auch den BLAST-Kurs: Der Token ist innerhalb einer Woche um rund 52 Prozent gefallen.


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