- Wegen Warnstreiks gibt es Fahrtausfälle in Hessen.
- Verdi ruft zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf.
- Nächste Verhandlungsrunde findet am 25. Februar statt.
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Der Streik beginnt laut Verdi jeweils mit der Frühschicht und dauert bis zum Ende der letzten Schicht, auch wenn diese bis zum Folgetag dauern sollte. Aufgerufene Betriebe seien die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF), die Stadtwerke Gießen AG und die Marburger Verkehrsgesellschaft mbh (MVG) sowie die Kasseler Verkehrsbetriebe (KVG) und die Wiesbadener ESWE Verkehr.
Gewerkschaft will Druck erhöhen
"Die Warnstreiks richten sich gegen die Bestrebungen der Arbeitgeberseite, kräftig bei tariflich vereinbarten Zulagen sparen zu wollen", teilte die Gewerkschaft mit. Dies hätten die Arbeitgeber bei der dritten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Personen-Nahverkehr in Hessen überraschend aufgebracht. "Konkret wollen sie eine tariflich vereinbarte Zulage zur Mitarbeitergewinnung mit künftigen Tariferhöhungen verrechnen." Zudem solle eine ebenfalls tariflich seit langem gültige Aufstockung des Krankengelds gekürzt werden.
"Wir machen jetzt nochmal Druck mit dem weiteren hessenweiten Streik", sagte Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel laut der Mitteilung. "Damit machen wir deutlich, dass wir entschlossen sind, keine tariflich erprobten Vereinbarungen zu opfern. Bei den Verhandlungen am Tag darauf erwarten wir von den Arbeitgebern, dass sie einsichtig sind und von ihren Vorhaben ablassen."
Nächste Verhandlungsrunde am 25. Februar
Die ÖPNV-Verhandlungen werden von Verdi gleichzeitig in allen Bundesländern geführt. Es geht in Hessen nicht um die Gehälter der Beschäftigten, sondern um die Arbeitsbedingungen nach dem Manteltarifvertrag. Bei der nächsten Verhandlungsrunde am 25. Februar soll es schwerpunktmäßig um die Eingruppierung von Tätigkeiten gehen, wie Verdi-Gewerkschaftssekretär Koppel sagte./nis/DP/zb
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