OLDENBURG (dpa-AFX) - Der Oldenburger Energieversorger EWE rechnet trotz rasant gestiegener Weltmarktpreise für Gas infolge der Eskalation im Nahen Osten vorerst nicht mit steigenden Preisen für Verbraucher. "Wir haben wie immer Gasmengen für unsere Kunden beschafft", sagte EWE-Chef Stefan Dohler der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben einen sehr hohen Anteil von Festpreisverträgen, die Preise in der Regel für eine Laufzeit von einem Jahr garantieren. Da machen wir keine Abstriche."
Auch in der Grundversorgung, wo es diese Preisabsicherung nicht gebe, zeichne sich keine kurzfristig notwendige Preiserhöhung ab, sagte Dohler. Insgesamt haben zurzeit fast eine halbe Million Kundinnen und Kunden Erdgas-Lieferverträge mit dem niedersächsischen Energieversorger.
Wegen des Iran-Krieges sind die Handelspreise für Gas zuletzt deutlich gestiegen. Da der Transport von Flüssiggas aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von Hormus durch den Krieg faktisch zum Erliegen gekommen ist, ist die Zukunft der Produktion ungewiss. Die Weltmärkte reagierten mit heftigen Preisausschlägen./len/DP/jha
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