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Ende der Durststrecke? Krypto legt zu – besonders XRP

Bitcoin, Altcoins und ETFs sind deutlich im Plus. Doch Venezuela, Fed und US-Dollar entscheiden über die nächsten Wochen.
  • Nach einer langen Durststrecke im Herbst 2025 fassen Anleger zu Beginn des neuen Jahres wieder Vertrauen. Der Kryptomarkt zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung, auch wenn die Lage aufgrund der Weltpolitik angespannt bleibt.
  • Die Gesamtmarktkapitalisierung der Branche wächst heute am 6. Januar um fast zwei Prozent auf rund 3,2 Billionen US-Dollar. Bitcoin und viele Altcoins steigen zwischen 2 und 5 Prozent. Positive Ausreißer sind Ripple und Sui (jeweils über 10 Prozent).
  • Getragen wird dieser Anstieg vor allem von institutioneller Seite: Am 5. Januar flossen über 865 Millionen US-Dollar in Krypto-Indexfonds (ETFs). Das ist der höchste Wert seit November 2025. Der Herausgeber des digitalen Dollars “Tether” hatte zuvor Bitcoin im Wert von rund 780 Millionen US-Dollar gekauft.
  • Die militärische Intervention der USA in Venezuela und die Verhaftung von Präsident Maduro sorgen für Unruhe an den Weltmärkten. Anleger retten ihr Geld traditionell in Gold und Silber, die beide im Plus liegen.
  • Da Bitcoin unabhängig von Staaten funktioniert, wird er in Krisenzeiten vermehrt als sicherer Hafen gesehen. Zudem rückt mit der Oppositionellen María Corina Machado eine bekannte Bitcoin-Befürworterin ins Zentrum der politischen Macht in Venezuela.
  • Die Richtung des Marktes hängt nun stark von der US-Zinspolitik ab. Ein schwacher US-Dollar hilft Kryptowährungen aktuell, doch die kommenden Tage sind entscheidend. Am 7. Januar gibt es neue Daten zur US-Industrie. Am 8. Januar folgt die Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbank (Fed). Anleger erhoffen sich hier Hinweise auf baldige Zinssenkungen.
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