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Emirates-Chef: Dubai wird sich als Drehkreuz schnell erholen

BERLIN (dpa-AFX) - Der Präsident der Fluggesellschaft Emirates, Tim Clark, geht nicht davon aus, dass die Golfregion wegen des Iran-Kriegs langfristig an Attraktivität und Bedeutung für Reisende verlieren wird. "Die Menschen haben eben ein kurzes Gedächtnis", sagte er auf einer Branchenkonferenz in Berlin, auf der er zugeschaltet war. Die Region habe schon viele Krisen gesehen und sich stets erholt.

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Die Tragfläche eines Flugzeugs (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:
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"Solange Dubai eine Stadt bleibt, die für alle möglichen Menschen eine enorme Anziehungskraft ausübt, dann werden die Leute vergessen - vorausgesetzt, wir finden eine Lösung für die Krise und es kehrt ein gewisses Maß an Stabilität und Ruhe ein." Sollte sich die Lage innerhalb der nächsten drei, vier Wochen beruhigen, könnte sich der Reiseverkehr schon Ende des Sommers wieder erholt haben. Viele Europäer reisten vor der Krise über Flughäfen am Golf nach Asien und Australien.

Clark: Zwei Drittel der Flotte im Einsatz

Noch allerdings merken Drehkreuze wie Dubai oder Abu Dhabi die Auswirkungen des Iran-Kriegs erheblich. Nach Ausbruch des Krieges war der Luftverkehr in der Region eingebrochen. Airlines wie die Lufthansa wollen von der Situation profitieren, der Konzern hat Extraflügen nach Asien und Afrika aufgelegt.

Noch immer habe Emirates lediglich knapp zwei Drittel der Flotte im Einsatz, sagte Clark. Gleichwohl fliege die Gesellschaft wieder knapp 90 Prozent der ursprünglichen Ziele an.

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Auf die langfristige Ausrichtung und Planung des Konzerns habe die Krise keine Auswirkungen, betonte der Airline-Chef. "Wir machen das weiter, was wir bisher gemacht haben." Dass nun einige Maschinen derzeit nicht abheben können, werde dazu genutzt, sie zu warten und aufzufrischen.

Clark äußerte sich unbesorgt über westliche Wettbewerber, die nun von der Schwäche der Golf-Luftverkehrsgesellschaften profitieren könnten. "Sie haben gar nicht genug Flugzeuge, um auch nur annähernd die Produktionskapazität von 270 Großraumflugzeugen zu erreichen", betonte er./maa/DP/he

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