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Elon Musks X Money: Eine "Gefahr für die nationale Sicherheit"?

US-Senatorin Elizabeth Warren geht auf Konfrontation mit Elon Musk. Sie warnt vor Risiken durch Krypto-Integrationen auf X.

US-Senatorin Elizabeth Warren hat sich mit einem Schreiben direkt an Elon Musk gewandt und fordert detaillierte Informationen zur geplanten Zahlungsplattform “X Money”. Der Dienst soll im April starten und ist Teil von Musks Strategie, die Plattform X zu einer “Super-App” auszubauen.

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In dem Brief äußert Warren deutliche Bedenken hinsichtlich möglicher Krypto-Integrationen. Sie warnt, dass das Projekt Risiken für Verbraucher, die Stabilität des Finanzsystems und die nationale Sicherheit bergen könne. “Wenn Ihre bisherige Führung von X ein Maßstab ist, könnten Verbraucher, unsere nationale Sicherheit und die Stabilität des Finanzsystems gefährdet sein”, so Warren.

“Riskante Investitionen”

Besonders kritisch sieht die Senatorin Hinweise, dass X Money eine Verzinsung von bis zu sechs Prozent auf Einlagen bieten könnte. Vor dem Hintergrund eines deutlich geringeren Leitzinsniveaus stelle sie die Frage nach der Finanzierung solcher Renditen: “Es ist unklar, welche riskanten Investitionen oder Geschäftsmodelle eingesetzt werden sollen, um diese Rendite zu ermöglichen”.

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Zudem thematisiert Warren mögliche Stablecoin-Pläne. Sie verweist auf eine Regelung im sogenannten GENIUS Act, die privaten Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Ausgabe eigener Stablecoins erlaubt. In diesem Zusammenhang fordert sie Informationen darüber, ob X eine eigene digitale Währung plant und ob Musk Einfluss auf entsprechende Gesetzespassagen genommen hat.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Verbraucherschutz. Warren weist darauf hin, dass Einlagen in Stablecoins nicht durch die US-Einlagensicherung geschützt sind. Gleichzeitig stellt sie Fragen zu Maßnahmen gegen Betrug, Geldwäsche und illegale Finanzströme auf der Plattform.

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