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DRK-Präsident warnt vor humanitärer Katastrophe im Libanon

BEIRUT (dpa-AFX) - Angesichts der anhaltenden Angriffe Israels im Libanon hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vor einer humanitären Katastrophe in dem Mittelmeerland gewarnt. "Zahlreiche Krankenhäuser sind aufgrund der vielen Verwundeten überfüllt und es droht ein Engpass von bestimmten Arzneimitteln und Materialien, insbesondere wenn die Angriffe anhalten sollten", sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe der "Rheinischen Post".

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Die Flagge des Libanon.
Quelle: - pixabay.com:

Die humanitäre Lage im Libanon habe sich nochmals deutlich verschlimmert. In den vergangenen Tagen seien zunehmend dicht besiedelte Gebiete ohne ausreichende Vorwarnung unter Beschuss geraten, so Gröhe. Der bewaffnete Konflikt habe ein neues, nochmals verheerenderes Ausmaß erreicht.

Gröhe rief dazu auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten. Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal seien zu schonen und die Zivilbevölkerung zu schützen. Im aktuellen Krieg seien erneut Helfende getötet worden, unter anderem einer vom Libanesischen Roten Kreuz, so Gröhe.

Bei einer großangelegten Angriffswelle Israels am Mittwochnachmittag wurden in mehreren Teilen des Libanons binnen weniger Stunden nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen getötet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums waren darunter auch rund 30 Minderjährige und 71 Frauen. Nach Angaben des israelischen Militärs galt der Angriff Kommandeuren und militärischer Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz./arj/DP/jha


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