- Drei Unifil-Soldaten wurden im Libanon verletzt.
- Ein Schwerverletzter wurde nach Beirut gebracht.
- Die verletzten Soldaten stammen aus Ghana.
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"Es ist inakzeptabel, dass Friedenstruppen, die vom Sicherheitsrat beauftragte Aufgaben erfüllen, angegriffen werden", erklärte Unifil. Jeder Angriff auf Unifil-Truppen stelle einen schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar. Unifil teilte nicht mit, welche Kriegspartei für den Vorfall verantwortlich war.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach ebenfalls von einem "inakzeptablen Angriff" auf Unifil. Auch UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Vorfall. Die verletzten Blauhelmsoldaten stammen demnach aus Ghana.
Zuvor hatte es unter Berufung auf Sicherheitskreise geheißen, dass auch ein Posten von Unifil unter israelischen Beschuss geraten sei. Das israelische Militär teilte mit, die Angelegenheit zu prüfen.
Am Freitag hatte es bei landesweiten israelischen Angriffen im Libanon auf Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz nach libanesischen Angaben erneut mehrere Todesopfer gegeben. Die Hisbollah feuert seit dem vergangenen Wochenende wieder regelmäßig Raketen auf israelische Ziele ab. Israel reagiert seitdem mit massiven Luftangriffen im Libanon.
Die Vereinten Nationen haben seit 1978 Blauhelmsoldaten im Grenzgebiet von Israel und dem Libanon stationiert. Aktuell sind daran rund 7.500 Soldatinnen und Soldaten aus fast 50 Ländern beteiligt./hme/DP/zb
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