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Dr. Oetker legt erneut leicht zu

BIELEFELD (dpa-AFX) - Mit dem Verkauf von Tiefkühlpizzen, Puddingpulver und gefrorenen Torten hat die Oetker-Nahrungsmittelsparte im vergangenen Jahr ihre Umsätze erneut gesteigert. Insgesamt erwirtschafteten die Nahrungsmittelunternehmen von Dr. Oetker und des Tortenherstellers Coppenrath & Wiese 2025 einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte seien dies drei Prozent mehr als im Vorjahr, teilte Dr. Oetker in Bielefeld mit. Rund zwei Drittel des Umsatzes wurden im Ausland erwirtschaftet.

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Eine Frau am Kühlregal.
Quelle: - © Steve Debenport / E+ / Getty Images:

"Stabiles Ergebnis" erwirtschaftet

Zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell keine genauen Angaben. Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen habe man ein "stabiles Ergebnis" erwirtschaftet, hieß es lediglich.

Maßgeblich dazu beigetragen habe ein bereits in den Vorjahren begonnenes Wachstums - und Effizienzprogramm, das nun erfolgreich abgeschlossen worden sei. "Zudem wurde im Berichtsjahr ein weiteres Strategieprogramm aufgesetzt, um mittel - bis langfristige Wachstumspotenziale im globalen Umfeld zu identifizieren und zu heben", teilte die Gruppe mit.

Die Zahlen für die gesamte Oetker-Gruppe mit dem Lieferdienst Flaschenpost, der Brauereisparte Radeberger und Hotels will das Unternehmen im Juni veröffentlichen.

Coppenrath ist Marktführer für tiefgekühlte Torten

Die Nahrungsmittelsparte investierte rund 174 Millionen Euro, sechs Prozent weniger als 2024. Bei Dr. Oetker sei ein wesentlicher Teil der Mittel auf den Ausbau internationaler Pizzakapazitäten entfallen. "Die Conditorei Coppenrath & Wiese investierte unter anderem in nachhaltige Energielösungen sowie in die Modernisierung und Automatisierung ihrer Produktionsstätten."

Die Zahl der weltweit Beschäftigten stieg um etwa ein Prozent auf knapp 16.800. Davon arbeiteten etwa 7.300 in Deutschland.

Zum laufenden Geschäftsjahr äußerte sich das Unternehmen zurückhaltend. Auch 2026 würden geopolitische Unsicherheiten fortbestehen und die Weltwirtschaft beeinträchtigen, hieß es. Das wirtschaftliche Umfeld bleibe herausfordernd. Der Fokus im gesamten Unternehmen liege daher verstärkt auf der Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Lieferketten./tob/DP/stk

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