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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.02.2026 - 17.00 Uhr

ROUNDUP: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich unerwartet etwas ein

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MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Deutschland haben sich im Februar überraschend eingetrübt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 1,3 Punkte auf 58,3 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einem Anstieg auf 65,2 Punkte gerechnet. Die Finanzmärkte reagierten kaum auf die Daten.

ROUNDUP 2: Skepsis nach Verhandlungen zwischen USA und Iran bleibt groß

GENF/TEHERAN - Der Iran dämpft nach der zweiten Verhandlungsrunde mit den USA die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch. Außenminister Abbas Araghtschi sagte dem iranischen Staatsfernsehen nach einem mehr als dreistündigen Treffen in Genf: "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen, wir sind bereit." Er fügte hinzu: "Aber das bedeutet nicht, dass wir eine Einigung erzielt haben." Die Ausarbeitung werde Zeit in Anspruch nehmen.

ROUNDUP: Ukrainer und Russen verhandeln über Kriegsende in Genf

MOSKAU/GENF - Unter dem Eindruck schwerer gegenseitiger Luftangriffe haben Russland und die Ukraine unter US-Vermittlung in der Schweiz ihre zweitägigen Verhandlungen über ein Ende des Krieges aufgenommen. "Auf der Tagesordnung stehen Sicherheits- und humanitäre Fragen", teilte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow bei Telegram mit. Die Gespräche, an denen US-Vermittler Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen, laufen hinter verschlossenen Türen in einem Hotel in Genf.

Niedrige Gasspeicher-Füllstände: Grüne fordern Reiche zum Handeln auf

BERLIN - Die Grünen fordern Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche angesichts der niedrigen Füllstände der Gasspeicher zum Handeln auf. Vor einer Sondersitzung des Bundestags-Ausschusses für Wirtschaft und Energie sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner der Deutschen Presse-Agentur, die Speicher seien mit 23,5 Prozent für Mitte Februar sehr leer und der Winter dauere an. "Die Ministerin muss erklären, wie sie ab April eine zuverlässige und ausreichende Befüllung der Speicher für die kommende Heizperiode sicherstellen will."

ROUNDUP: Mühsam aus der Krise - Industrie streicht über 120.000 Jobs

BERLIN - Die Krise hinterlässt deutliche Spuren in der deutschen Wirtschaft - und es geht nur langsam bergauf. Die Industrie strich 2025 im großen Stil Jobs, dieses Jahr drohen nach einer neuen Studie weitere Einschnitte. Die Lage bleibt angespannt, zeigt auch eine Umfrage der Deutsche Industrie- und Handelskammer unter 26.000 Unternehmen. Das gelte für die Breite der Wirtschaft. Es gehe nur in Trippelschritten nach oben, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov in Berlin.

ROUNDUP: Integration von Ukrainern in den Arbeitsmarkt kommt voran

BERLIN - Von den in den ersten sechs Kriegsmonaten nach Deutschland geflüchteten Ukrainern im erwerbsfähigen Alter hat dreieinhalb Jahre später die Hälfte einen Job gefunden. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hervor.

DIHK: Wirtschaft kommt nur in Trippelschritten voran

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft kommt nur langsam aus der Krise. Die Stimmung helle sich geringfügig auf, bleibe aber trübe, sagte Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer, in Berlin. Es gehe nur in Trippelschritten nach oben. Die Breite der Unternehmen kämpfe mit hohen Standortkosten, einer schwachen Inlandsnachfrage und geopolitischen Unsicherheiten wie der US-Zollpolitik.

ifo-Institut: Bevölkerung in Deutschland schrumpft stärker als gedacht

DRESDEN - Deutschlands Bevölkerung wird in den kommenden Jahren deutlich stärker schrumpfen als bislang gedacht. Das ist das Ergebnis einer Analyse aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes durch das Dresdner ifo-Institut für Wirtschaftsforschung. Demnach leben im Jahr 2070 voraussichtlich zehn Prozent weniger Menschen in Deutschland als heute. Bisherige Annahmen waren von einem Rückgang um ein Prozent ausgegangen. Den Forschenden zufolge gibt es deutliche regionale Unterschiede: Ostdeutsche Flächenländer sind demnach besonders stark von Schrumpfung betroffen. Stadtstaaten werden den Annahmen zufolge bis 2070 sogar wachsen.

Inflation steigt zu Jahresbeginn auf 2,1 Prozent

WIESBADEN - Teure Lebensmittel, steigende Spritpreise: Zu Jahresbeginn 2026 hat sich das Leben in Deutschland wieder stärker verteuert. Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats nach 1,8 Prozent Inflation im Dezember.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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