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Doch keine Rechte: "Baby Shark"-Token auf Story Protocol fällt um 90 Prozent

Nachdem Story Protocol eine Kollaboration verkündete, um die IP von "Baby Shark" auf die Blockchain zu bringen, dementiert Pinkfong und schickt den Token auf Talfahrt.
  • Nachdem der “Baby Shark”-Token mit dem Ticker $PINKFONG von Story Protocol, der letzte Woche als offizielles Symbol für das meistgesehene Video auf YouTube angepriesen wurde, und schnell bis auf 200 Millionen US-Dollar in die Höhe schoss, brach er in der Folge um 90 Prozent ein. Grund ist, dass der Herausgeber doch nicht die Befugnis dazu hatte.
  • Story Protocol ist eine Layer-1-Blockchain, die sich auf den Schutz von geistigem Eigentum im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz fokussiert. Anleger hielten den Token für eine offizielle Pinkfong-Kollaboration, nachdem er von Influencern und Story Protocol selbst beworben wurde. Die Ironie der Geschichte bleibt dem aufmerksamen Leser also wohl nicht verborgen.
  • Der Token fiel von seinem Höchststand von 35 Cent am Dienstag auf unter 0,064 Cent, nachdem der Eigentümer der Marke, die Pinkfong Co. mit Sitz in Seoul, am Freitag eine formelle Mitteilung auf X herausgegeben hatte, in der es hieß, dass der Token “in keiner Weise” mit dem Unternehmen verbunden sei.
  • In dem Beitrag sagte Pinkfong, dass nur zwei Vermögenswerte, ein Baby Shark Meme auf Solana und ein Baby Shark Universe Token auf BNB Chain, offiziell unterstützt werden.
  • Baby Shark, ein zweiminütiger Zeichentrickfilm mit Musik, der sich an kleine Kinder richtet, hat seit seinem Start im Jahr 2016 mehr als 16 Milliarden Aufrufe auf YouTube erzielt.
  • Der Token wurde über IP.World ausgegeben, das sich nach eigenen Angaben auf fehlerhafte Rechte eines Pinkfong-Lizenznehmers stützte und durch seinen Verifizierungsprozess die Freigabe von Urhebergebühren verhinderte. “Wir und die Community hatten allen Grund zu glauben, dass der Start vollständig genehmigt war”, so IP.World.
  • Krypto-Unternehmer Mike Dudas sagt dazu: “Story kündigte Pinkfong als Partner an, doch sie hatten buchstäblich NICHT die IP-Rechte, und dann sagten sie: ‘Es ist nicht unsere Aufgabe, das zu überprüfen’, guter Gott”.
  • Das Blockchain-Analyseunternehmen Bubblemaps berichtet parallel, dass mindestens eine Entität Gelder durch mehrere neue Wallets geleitet hat, um in der ersten Minute des Handels ein Angebot im Wert von 10 Millionen US-Dollar zu ergattern – was etwa 7 Prozent des Token-Angebots entspricht.
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