Terraform-Labs-Mitgründer Do Kwon hat im US-Strafverfahren zwei Anklagepunkte eingeräumt. Ihm droht nun eine mehrjährige Haftstrafe – das Urteil soll im Dezember fallen.
Terraform-Labs-Mitgründer Do Kwon hat vor dem US-Bezirksgericht in New York sein Plädoyer in zwei Anklagepunkten – Drahtbetrug und Verschwörung zum Betrug – von “nicht schuldig” auf “schuldig” geändert. Das berichtet das Lokalmedium The Inner City Press.
Er verzichtete damit auf ein Gerichtsverfahren zu diesen Vorwürfen, die Teil von insgesamt neun Anklagen sind.
Die beiden Straftaten könnten bei einer Verurteilung zu einer Gesamthaftstrafe von bis zu 25 Jahren führen.
Richter Paul Engelmayer wies jedoch darauf hin, dass die Strafrichtlinien auch eine lebenslange Haftstrafe zulassen.
Die Urteilsverkündung ist für den 11. Dezember angesetzt.
Kwon war im März 2023 unter anderem wegen Wertpapierbetrugs, Marktmanipulation und Geldwäsche angeklagt worden.
Nach dem Zusammenbruch des Terra-Ökosystems im Jahr 2022 – ein Schaden von schätzungsweise 40 Milliarden US-Dollar – war er monatelang untergetaucht, bis ihn die Behörden in Montenegro wegen gefälschter Reisedokumente festnahmen.
Dort verbrachte er vier Monate im Gefängnis, bevor sowohl die USA als auch Südkorea seine Auslieferung beantragten.
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