Börsenradio on Tour: Metall raus, Kunststoff rein - Polytec tüftelt am Batteriegehäuse der Zukunft
Eine Gemüsekiste mit RFID-Chip, vernetzte Logistikboxen und künftig vielleicht Batteriegehäuse aus Kunststoff: Bei Polytec geht es längst um mehr als Autoteile. CEO Markus Huemer will den Umsatzanteil außerhalb der Autobranche mittelfristig auf 30 % steigern. Wachstumstreiber sind neue Mehrwegsysteme, die durch EU-Vorgaben Rückenwind erhalten. Das Geschäft braucht allerdings Vorlaufzeit: Polytec entwickelt Produkte, für die es oft noch keinen Markt gibt. Gleichzeitig zwingt die Krise der europäischen Autoindustrie zum Umbau. Von einst über 4.500 Beschäftigten sind rund 2.800 geblieben, Werke wurden geschlossen. Für 2026 rechnet Huemer dennoch mit 560 bis 590 Mio. Euro Umsatz und rund 3 % EBIT-Marge. Im Interview erklärt er, warum er bei der Automatisierung genau aufs Geld schaut, was ein Klicksystem in der Militärlogistik leisten kann und weshalb Kunststoff künftig sogar Metall bei E-Auto-Batteriegehäusen ersetzen könnte.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.