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Devisen: Euro klar über 1,08 US-Dollar vor US-Arbeitsmarktbericht

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Freitagmorgen wieder über die Marke von 1,08 US-Dollar geklettert. In der Nacht war der Kurs der Gemeinschaftswährung vorübergehend noch darunter gefallen. Zuletzt legte der Kurs dann aber wieder auf 1,0821 Dollar (Dollarkurs) zu. Im Fokus steht der US-Arbeitsmarktbericht am frühen Nachmittag.

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Der Kurs des Euro ist im Aufwind, seit sich in Deutschland Union und SPD am Dienstagabend darauf geeinigt hatten, Milliardenkredite für Verteidigung und Infrastruktur zu ermöglichen. Dazu soll die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse für bestimmte Verteidigungsausgaben gelockert werden. Außerdem sollen in den nächsten Jahren 500 Milliarden Euro über Kredite in die Infrastruktur investiert werden. Seit der Ankündigung hat der Kurs des Euro um mehr als drei Cent zugelegt.

Am Donnerstag hatte sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde dann nach einer erwartungsgemäßen weiteren Leitzinssenkung eher zurückhaltend zu weiteren Senkungen geäußert, was den Euro tendenziell zusätzlich stützt.

Im Fokus steht zum Wochenschluss der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. In diesem Monat dürfte es allerdings noch zu früh sein, um die Auswirkungen der Politik der neuen US-Regierung zu sehen, erklärte Devisenmarktexperte Volkmar Baur von der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Dabei meint er vor allem die Folgen der Handlungen von Tech-Milliardär Elon Musk, der mit der Leitung eines Kostensenkungs-Gremiums betraut wurde. Musk treibt dabei einen Umbau des Staatsapparats samt Massenentlassungen voran.

"Die Datenerhebung für diesen Arbeitsmarktbericht erfolgte vom 9. bis 15. Februar und erst am Ende der Woche ging es mit den Kündigungen so richtig los", erklärt Commerzbank-Experte Baur. Ende Januar hätten zwar bereits rund 70.000 Angestellte freiwillig gekündigt - Teil dieses Paketes sei allerdings, dass sie nominal noch bis September angestellt sind und weiter Gehalt beziehen. In der Statistik dürften sie daher nicht auftauchen./mis/jha/

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