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Devisen: Euro gibt zum US-Dollar nach - Steigende Ölpreise belasten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Freitag zum US-Dollar deutlich nachgegeben. Belastet wird der Euro vor allem durch die Preisanstiege bei Ol und Gas in Folge des Iran-Kriegs. Am Nachmittag sank der Kurs der Gemeinschaftswährung auf 1,1570 Dollar. Am Morgen hatte sie noch über 1,16 Dollar (Dollarkurs) notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1561 (Donnerstag: 1,1618) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8649 (0,8607) Euro.

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Der Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am vergangenen Wochenende hatte insbesondere zum Wochenbeginn die Nachfrage nach dem Dollar als Krisenwährung verstärkt. So hatte der Euro am vergangenen Freitag noch zeitweise über 1,18 Dollar notiert.

Nach vorübergehender Stabilisierung am Mittwoch und Donnerstag geriet der Euro am Freitag wieder unter Druck, nachdem die Ölpreise erneut deutlich zugelegt hatten. Angeheizt wurde der Ölpreis durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Iran abschließen will. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen, forderte er auf seiner Plattform Truth Social.

Die Commerzbank-Volkswirte sehen drei Gründe warum der Dollar von der Ölpreisentwicklung profitiert. So sei der Dollar weiterhin die Weltleitwährung, die von einer höheren Unsicherheit profitierte, heißt es in einer Studie. Die US-Wirtschaft werde weniger belastet, da sie ein Netto-Exporteur von Rohöl ist und die Eurozone auf Importe angewiesen ist. Steigende Preise für Öl (Rohöl) und Gas führten zudem zu einer höheren Nachfrage nach dem Dollar.

Der enttäuschend ausgefallene Arbeitsmarktbericht in den USA bewegte den Devisenmarkt nicht nachhaltig. Die Beschäftigtenzahl war im Februar unerwartet gesunken. Die Daten bewegten die Märkte nur kurz, da der Iran-Krieg im Fokus steht. Zudem verwiesen Ökonomen auf einen Streik im Gesundheitswesen, der sich auf die Daten ausgewirkt habe.

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Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86693 (0,86950) britische Pfund, 182,57 (183,03) japanische Yen und 0,9045 (0,9064) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.163 Dollar. Das waren etwa 84 Dollar mehr als am Vortag./jsl/jha/

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