Analysten hatten für März zwar einen Anstieg erwartet, sie waren aber im Schnitt nur von einem Produktionsplus in Höhe von 1,0 Prozent ausgegangen. Im Jahresvergleich meldete das Statistikamt einen überraschend kleinen Dämpfer um kalenderbereinigt 0,2 Prozent.
"Der kräftige Anstieg der Industrieproduktion zum Ende des ersten Quartals dürfte auch auf Vorzieheffekte im Zusammenhang mit den zollpolitischen Ankündigungen der US-Administration zurückzuführen sein", hieß es in einer Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministeriums. Diese könnten sich angesichts der vorübergehenden Aussetzung der Zollerhöhungen und der positiveren Lageeinschätzung innerhalb des verarbeitenden Gewerbes im zweiten Quartal fortsetzen. Die Unsicherheit über den weiteren handelspolitischen Kurs der USA drückt sich jedoch der Mitteilung zufolge in deutlich gedämpften Geschäfts- und Exporterwartungen aus. Dementsprechend könnte es im weiteren Jahresverlauf auch wieder zu einer Abschwächung der Industriekonjunktur kommen./la/stk
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