- Illegale Einreisen nach Deutschland halbierten sich.
- 2025 wurden 33.338 unerlaubte Einreisen registriert.
- 46.426 Personen wurden an der Grenze abgewiesen.
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Seit Mitte September 2024 gibt es an allen deutschen Landesgrenzen wieder Grenzkontrollen bei Einreisen, vorher war das bereits teilweise der Fall. Damit soll die Zahl der unerlaubten Einreisen stärker eingedämmt werden. Die befristeten Kontrollen wurden bisher zweimal verlängert. Eigentlich sind Grenzkontrollen nicht vorgesehen im Schengen-Raum, der die meisten EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz umfasst.
Knapp 68.000 unerlaubte Einreisen mit Grenzkontrollen
Seitdem registrierte die Bundespolizei nach eigenen Angaben 67.918 unerlaubte Einreisen. Davon wurden 46.426 Menschen unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben. An der Einreise gehindert wurden 2.513 Menschen - sie hatten eine Wiedereinreisesperre für Deutschland. Seitdem sind den Angaben zufolge 1.945 Schleuser festgenommen worden.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) intensivierte die Kontrollen, die noch unter der vorherigen Ampel-Regierung eingeführt wurden, im Mai 2025. Die Bundespolizei soll seitdem auch Asylsuchende abweisen mit Ausnahmen für Angehörige vulnerabler Gruppen, dazu zählen etwa Kranke oder Schwangere. Seit dem 8. Mai 2025 zählte die Bundespolizei 33.338 unerlaubte Einreisen. 242 vulnerable Menschen hätten ein Asylgesuch geäußert, hieß es./vr/DP/zb
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