Die Flagge des Iran. (Symbolbild)
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dpa-AFX  | 
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Denkfabrik: Irans Führung verschärft Unterdrückung von Protesten

WASHINGTON/TEHERAN/BERLIN (dpa-AFX) - Die iranische Führung verschärft laut einer Analyse des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) die Unterdrückung von Protesten. "Das iranische Regime bezeichnet die Demonstranten nun nicht mehr als Randalierer, sondern als Terroristen", so das ISW. Das deute darauf hin, dass die Führung eine kompromisslose Haltung gegenüber den anhaltenden Protesten eingenommen habe.

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"Das Regime wird wahrscheinlich seine Charakterisierung der Demonstranten als "Terroristen" nutzen, um ein weiteres hartes Vorgehen gegen die Proteste zu rechtfertigen", hieß es weiter. Es betrachte die Proteste zunehmend als militärisches Problem und nicht mehr als eine Frage der Strafverfolgung oder der Kontrolle von Menschenmengen.

Bei der gewaltsamen Unterdrückung der Proteste sind laut ISW bereits Hunderte Demonstranten getötet und Hunderte weitere verletzt worden.

Trotz der anhaltenden landesweiten Internetsperre finden laut der Denkfabrik im ganzen Land weiterhin Proteste statt. Seit dem 10. Januar um 0.00 Uhr Ortszeit seien 60 Proteste in 15 Provinzen registriert worden, von denen 25 mittelgroß und acht groß waren./da/DP/zb


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