Deutlich schwieriger wird es, wenn die Nachfrage über die ETFs weiter nachlässt. Am Mittwoch flossen netto 487,07 Millionen US-Dollar aus den US-Spot-ETFs ab, nachdem am Vortag noch 118,86 Millionen US-Dollar hineingeflossen waren. QCP würde das Engagement im Bereich von 88.000 bis 90.000 US-Dollar reduzieren, falls die Zuflüsse nicht wieder stärker werden.
Im bullischen Szenario hält QCP einen Anstieg über 100.000 US-Dollar für möglich. Dafür müssten mehrere Faktoren zusammenkommen: anhaltende ETF-Zuflüsse, ein wachsendes Stablecoin-Angebot, eine Zinspause der Federal Reserve, ein schwächerer US-Dollar, niedrigere Realrenditen und Fortschritte beim Clarity Act.
Auf der Unterseite sieht QCP das größte Risiko in einer erneuten Eskalation im Nahen Osten. Steigende Ölpreise könnten den Inflationsdruck erhöhen und die Fed zu weiteren Zinsschritten bewegen. In diesem Fall hält das Unternehmen einen Rückgang unter 68.000 bis 70.000 US-Dollar für möglich. Auch stärkere ETF-Abflüsse oder erzwungene Verkäufe größerer Unternehmensbestände könnten den Kurs zusätzlich belasten.

Kurzfristig liegt eine wichtige Zone bei rund 81.000 US-Dollar. Dort befinden sich laut Glassnode größere Kaufaufträge, die weitere Verluste zunächst abfedern könnten. Für die nächsten Wochen rücken deshalb vor allem die Fed-Sitzung am 28. Oktober sowie die Entwicklung der langfristigen Zinsen in den Blick.
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