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"Das ist eine unglaubliche Chance für Bitcoin"

Howard Lutnick hat hunderte Millionen in Bitcoin investiert. Warum der US-Handelsminister an eine glänzende Krypto-Zukunft unter Präsident Trump glaubt.

Nach 100 Tagen Trump macht sich Ernüchterung in Teilen der Bitcoin-Community breit. Die strategische BTC-Reserve ist da, aber bis die Vereinigten Staaten tatsächlich aktiv Bitcoin kaufen, könnte noch viel Zeit vergehen. Zugleich polarisierte der “Krypto-Präsident” mit einem fragwürdigen Memecoin-Launch, der wohl vor allem der persönlichen Bereicherung auf Kosten der republikanischen Wählerschaft diente.

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Doch während sich der US-Präsident noch schwer damit tut, zwischen Bitcoin auf der einen Seite und Krypto auf der anderen Seite zu unterscheiden, scheinen einige seiner engsten Vertrauten weiter zu sein. Howard Lutnick, Milliardär und seit Januar auch US-Handelsminister, dürfte einer der lautstärksten Bitcoin-Advokaten in der neuen Regierung der Vereinigten Staaten sein.

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“Ich habe Hunderte von Millionen US-Dollar in Bitcoin investiert”, sagte Lutnick auf die Frage nach dem Umfang seiner Bitcoin-Bestände im November. In einem neuen Interview gibt er nun preis, dass er sich bereits seit 2017 mit der Kryptowährung beschäftigt. Damals sei noch der Fokus auf Blockchain-Technologie und deren Anwendungsmöglichkeiten im Finanzsektor typisch gewesen, aber nach einiger Zeit habe sich der Unternehmer gefragt, ob er “wirklich über Blockchain oder doch eher über Bitcoin nachdenken sollte”.

Fasziniert habe ihn bei Bitcoin vor allem die absolute Knappheit: “21 Millionen, mehr wird es nicht geben”. Diese Seltenheit mache den Wert von Bitcoin aus, weshalb der heutige US-Handelsminister rückblickend erklärt: “Ich begann, ein bisschen damit zu spielen, kaufte ein bisschen und kaufte noch ein bisschen mehr. Und dann habe ich angefangen, das ganze [Bitcoin-]Ökosystem kennenzulernen.”

So steht Lutnick zu “Bitcoin Made in America”

Während seines Wahlkampfes hatte sich Trump dafür eingesetzt, dass alle noch nicht geschürften Bitcoin von der US-Mining-Industrie beansprucht werden sollten. Wortwörtlich verstanden handelt es sich dabei um eine unrealistische Vorstellung, die kaum mit der Dezentralität des Proof-of-Work-Konsensmechanismus vereinbar ist. Aber: Schon heute kommen 6 der 10 größten börsennotierten Bitcoin-Miner aus den USA.

“Die nächste Generation von Minern in Amerika wird in der Lage sein, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die Stromkosten zu kontrollieren, und das wird das Bitcoin-Mining in Amerika ankurbeln”, sagt Lutnick optimistisch über die Zukunft der jungen Industrie. Billigen Strom zu erzeugen und Energie-Dominanz zu erreichen gilt schließlich als eines der wichtigsten wirtschaftlichen Ziele der Trump-Regierung. Für den Handelsminister sind die Vereinigten Staaten daher “der herausragendste Wirtschaftsstandort” der Welt. Donald Trump im Weißen Haus bedeute letztlich “eine unglaubliche Chance” für die Bitcoin-Community.

Eine Rangliste von fünf Kryptowährungsunternehmen, einschließlich Bitcoin-Daten – mit Marktkapitalisierung, Preis, heutiger prozentualer Veränderung, 30-Tage-Trends und Länderflaggen – angeführt von Marathon Digital Holdings.
Die fünf größten BTC-Miner der Welt I Quelle: companiesmarketcap

Privat ist der US-Handelsminister überzeugter denn je vom langfristigen Erfolg der Krypto-Leitwährung. Sein Sohn Brandon Lutnick könnte in den kommenden Monaten sogar zu einer Schlüsselfigur in der Krypto-Industrie werden, nachdem er die Geschäftsführung des Brokers Cantor Fitzgerald vom Vater übernahm.

Gemeinsam mit Tether, SoftBank und Bitfinex startet er die Bitcoin-Holding “Twenty One Capital“, die ausgestattet mit einem Anfangskapital von 3 Milliarden US-Dollar dem Platzhirsch Strategy von Michael Saylor Konkurrenz machen soll. Es ist das erste Unternehmen der Geschichte, das unmittelbar für die Verfolgung einer aggressiven Bitcoin-Strategie gegründet wird. Die Familie Lutnick will den Start des nächsten BTC-Bullenmarktes eindeutig nicht dem Zufall überlassen.

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