- Cyberkriminologe Rüdiger sieht große Risiken bei KI.
- Er fordert mehr digitale Bildung und Aufklärungsvideos.
- Rüdiger ist Mitglied der Expertenkommission für Jugendschutz.
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Rüdiger warnte, dass Jugendliche und andere Nutzer zunehmend emotionale Bindungen zu KI aufbauten, ohne deren Grenzen zu erkennen. Studien zeigten bereits, dass ein erheblicher Teil der Jugendlichen KI als soziales Gegenüber wahrnehme, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass KI-Chatbots zunehmend eine Rolle als emotionale Partner, Freunde oder Therapeuten einnehmen. Der weltweite Aktionstag - der heutige Safer Internet Day - steht dieses Jahr unter dem Motto "KI and me. In künstlicher Beziehung".
Langfristig bestehe die Gefahr, dass soziale Fähigkeiten verkümmerten oder falsche, rechtlich oder moralisch problematische Ratschläge gegeben werden - bis hin zu kriminellen Handlungen, so Rüdiger. Auch Täter könnten KI gezielt für Straftaten nutzen.
Die Bundesregierung berief Rüdiger in die neu eingerichtete Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt". Er ist Leiter des Instituts für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg./mow/DP/zb
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