Commerzbank-Störung zeigt: Bitcoin kennt keine Auszeiten
Ein Fehler im System legt das Online-Banking der Commerzbank lahm. Bitcoin hingegen bleibt verlässlich. Warum Dezentralität nicht nur ein Trend, sondern die Zukunft ist.
“Diese Seite funktioniert nicht” – eine Meldung, die Kunden der Commerzbank am gestrigen 28. April nach einer deutschlandweiten Online-Banking-Störung vermehrt gelesen haben dürften.
Auch bei der DKB berichteten einige Nutzer von Einschränkungen beim Zugriff auf ihre Banking-App. “Versuchen Sie es später erneut”, wurden sie hier vertröstet.
Was dies im Umkehrschluss bedeutete: Das eigene Geld war über mehrere Stunden nicht nutzbar. Anders als im Bitcoin-Netzwerk, wo Transaktionen von einem dezentralen Netzwerk bestätigt und nicht freigegeben werden. Ein kleiner, aber bedeutender Unterschied.
Aufgrund seiner dezentralen Verteilung ist das Netzwerk vor derlei Ausfällen besser geschützt und lief entsprechend munter weiter. Selbst ein landesweiter Stromausfall, wie gestern in Portugal und Spanien, hätte das Bitcoin-Netzwerk vermutlich wenig eingeschränkt.
Der gestrige Tag erinnert auch an die globale IT-Panne bei Microsoft, die Ausfälle bei mehreren Banken und Zahlungsdienstleistern verursachte – nicht aber beim digitalen Gold und anderen Blockchain-basierten Systemen.
Die Dezentralität ist entsprechend ein Punkt, den Bitcoiner oft als Argument gegen das bestehende Bankenwesen anführen und der in solchen Momenten seine Wahrheit beweist.
Kein Wunder also, dass Experten dezentrale Lösungen als das Geld von Morgen betrachten. Eine Umfrage von BTC-ECHO in Kooperation mit der Internationalen Hochschule zeigt: Nicht wenige Insider schreiben vor allem solchen Geldformen mehr Zukunftspotenzial zu, als dem bestehenden Giralgeld oder zentralisierten CBDCs.
Gäbe es einen Euro-Stablecoin-basierten Zahlungsverkehr, wie Mastercard ihn neuerdings plant, hätten Commerzbank-Kunden gestern weiterhin Zahlungen tätigen können – und zwar in Sekundenschnelle statt in “ein bis zwei Werktagen”.
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