- Chinas Zentralbank kauft seit 23 Monaten Gold hinzu.
- Im September erwarb die PBOC 23 Tonnen Gold.
- China importierte 2026 über 1.000 Tonnen Gold.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Pascal Grunow Seit mittlerweile 23 Monaten in Folge stockt die chinesische Zentralbank ihre Goldreserven auf. Gleichzeitig erreichen die Goldimporte des Landes neue Rekordwerte. Hinter dem Kaufrausch stehen sowohl geopolitische Interessen als auch die wirtschaftliche Unsicherheit im eigenen Land.
Allein im September kaufte die People's Bank of China (Bank of China Aktie) (PBOC) rund 23 Tonnen Gold (Goldkurs). Das war der größte monatliche Zukauf seit fast drei Jahren. Damit setzt die Zentralbank ihre längste Kaufserie seit 2015 fort.
Auch Privathaushalte und Unternehmen greifen verstärkt zu dem Edelmetall. In den ersten acht Monaten des Jahres 2026 importierte China mehr als 1.000 Tonnen Gold im Wert von 158,8 Milliarden US-Dollar. Damit übertrafen die Einfuhren bereits das gesamte Vorjahr, in dem 886 Tonnen für 96,5 Milliarden US-Dollar importiert wurden.
China will unabhängiger vom US-Dollar werden
Hinter den massiven Goldkäufen steckt vor allem eine politische Strategie. Peking versucht, seine Abhängigkeit vom US-Dollar und von amerikanischen Staatsanleihen zu verringern.
Ein wesentlicher Grund ist der zunehmende Einsatz des US-Dollars als geopolitisches Druckmittel. Das Einfrieren russischer Zentralbankreserven nach dem Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 verdeutlichte, wie schnell ausländische Vermögenswerte durch Sanktionen unzugänglich werden können. Gold, das im eigenen Land gelagert wird, bietet dagegen einen größeren Schutz vor solchen Maßnahmen.
Parallel dazu reduziert China seine Bestände an US-Staatsanleihen. Im Juli sanken diese auf 618 Milliarden US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit 18 Jahren.
Immobilienkrise treibt Anleger in Gold
Neben der Zentralbank setzen auch chinesische Privatanleger verstärkt auf Gold. Grund dafür ist vor allem der Mangel an attraktiven Anlagealternativen.
Der chinesische Immobilienmarkt steckt seit Jahren in einer Krise. Gleichzeitig hat der Leitindex CSI 300 seit Jahresbeginn rund acht Prozent verloren, während der amerikanische S&P 500 um etwa 13 Prozent zulegte.
Auch klassische Sparprodukte bieten wenig Anreiz. Die Rendite einjähriger chinesischer Staatsanleihen liegt bei rund 1,2 Prozent, verglichen mit etwa 4,46 Prozent in den USA.
Goldpreis trotz Rückgang mit Aufwärtspotenzial
Nachdem Gold im Januar ein Rekordhoch von mehr als 5.500 US-Dollar je Feinunze erreicht hatte, fiel der Preis im September um mehr als acht Prozent auf rund 4.176 US-Dollar. Am Montagvormittag notiert das Edelmetall bei 4.185 US-Dollar.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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Put
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5
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10
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