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BofA sagt Kaufen, Jefferies sagt Halten: Wie TUI die Analystenszene spaltet

Die TUI-Aktie kommt aus dem Tief nicht heraus, und trotzdem sind sich die Analysten von BofA und Jefferies nicht einig.
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Flugzeug von TUI
Quelle: - ©iStock
TUI AG 6,476 € TUI AG Chart -0,12%
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Rund 20 Prozent Kursverlust seit Ende Februar – und trotzdem sind sich zwei der renommiertesten Investmentbanken der Welt nicht einig, was Anleger mit der TUI-Aktie anfangen sollen. Während die Bank of America (Bank of America Aktie) die Papiere des Reisekonzerns zum Kauf empfiehlt, bleibt Jefferies bei einer Halteempfehlung. Der Streit dreht sich nicht um die Fakten, sondern um die Frage, ob der Kursrückgang das Risiko bereits einpreist oder nicht.

Die Zahlen selbst lieferten keine Überraschungen: TUI hatte die wesentlichen Eckdaten bereits im April kommuniziert. Der operative Verlust im traditionell schwachen zweiten Quartal verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr, der Umsatz blieb nahezu stabil bei knapp 3,7 Milliarden Euro. Die Jahresprognose wurde bestätigt. Der operative Gewinn soll zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden Euro liegen, was im schlechtesten Fall einem Einbruch von rund einem Fünftel entspräche.

Hauptbelastung bleibt der Nahost-Konflikt. Er kostete TUI allein im abgelaufenen Quartal rund 40 Millionen Euro, hat die Buchungsströme von östlichen zu westlichen Mittelmeerzielen verschoben und verunsichert Verbraucher: Immer mehr Urlauber buchen erst kurz vor der Abreise, was die Planbarkeit für den Konzern erheblich erschwert.

BofA-Analystin Kate Xiao sieht genau darin eine Chance: Der massive Kursrückgang habe den Pessimismus bereits eingepreist, während Konkurrenten möglicherweise noch weiteres Korrekturpotenzial hätten. Sie erhöhte ihre Gewinnschätzungen leicht und hält an einem Kursziel von 8,80 Euro fest. Jefferies-Analyst James Wheatcroft ist zurückhaltender: Er sieht Reinvestitionsrisiken in den meisten Geschäftsbereichen und bevorzugt den britischen Konkurrenten Jet2 mit klarerer Wachstumsstrategie – bei einem Kursziel von 8,20 Euro.

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Einig sind sich beide Seiten immerhin darin, dass TUI historisch günstig bewertet ist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt beim Sechsfachen der Jahresschätzung – früher war der Konzern doppelt so hoch bewertet.

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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