Die syrische Börse wurde im Jahr 2009 gegründet. Zwei Jahre später brach im Land ein Bürgerkrieg aus, der zu Hunderttausenden Toten, Millionen Vertriebenen und einer verheerenden Wirtschaftskrise führte. Die örtliche Währung verlor seit 2011 fast ihren gesamten Wert, erholte sich aber nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad im Dezember teilweise. Auch die Ankündigung der USA und der EU, Wirtschaftssanktionen gegen Syrien aufzuheben, sorgen für etwas Optimismus. Dennoch leben die meisten Menschen in Armut und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Am DSE sind 27 Unternehmen gelistet, die meisten davon aus dem Bankensektor. Nach dem Sturz Assads wurde die Börse vorübergehend geschlossen, um die finanzielle und betriebliche Lage dieser Firmen zu prüfen. Laut Finanzminister Barnijeh wurden inzwischen Schritte unternommen, um Geldwäsche und andere kriminelle Aktivitäten am Finanzmarkt zu verhindern. Die Börse kam zuletzt auf eine Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden US-Dollar. Wertpapiere sollen an zunächst drei Tage die Woche gehandelt werden./jot/DP/zb
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