Bitcoin unter 80.000 US-Dollar: Droht ein weiterer Abverkauf?

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Symbolische Münzen der Kryptowährungen Litecoin, Ethereum, Bitcoin und Ripple.
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Der Krypto-Markt startet mit Verlusten in die neue Handelswoche und Bitcoin fällt zeitweise auf 79.300 US-Dollar. Auch Ethereum und XRP geben um knapp zwei Prozent nach und Solana hält sich nur knapp oberhalb der Marke von 100 US-Dollar. Hinzu kommt eine richtungsweisende Woche für die globale Geldpolitik, in der mehrere große Notenbanken über ihre Leitzinsen entscheiden.

ETF-Abflüsse und schwache Aktienmärkte begünstigen den Abwärtstrend

Gegen Ende der letzten Woche hatte sich die Stimmung unter institutionellen Anlegern deutlich verschlechtert und so flossen am Donnerstag bereits 635,6 Millionen US-Dollar aus den amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs ab. Am Freitag kamen noch einmal 137,9 Millionen US-Dollar dazu und minderten die Wochenbilanz auf Nettozuflüsse von 301 Millionen US-Dollar.

Aber auch von den klassischen Finanzmärkten kommt derzeit wenig Unterstützung. Vor den wichtigen Notenbankterminen reduzieren die Anleger ihre Risikopositionen, wovon neben den großen Technologieaktien auch der Bitcoin-Kurs betroffen ist.

Ölpreis bricht ein und Dezember-Zinsschritt wird wahrscheinlicher

Werte aus dem Artikel:
Bitcoin 79.625,800 -0,17%
BTC/EUR 71.295,980 -0,04%

Auffällig ist zum Wochenauftakt vor allem die Entwicklung im Energiesektor. Nachdem die Ölpreise seit Wochen nur den Weg gen Norden zeigten, fällt die Nordseesorte Brent am Montagmorgen um fast sieben Prozent auf unter 110 US-Dollar. Das amerikanische WTI verliert mit etwas über zwei Prozent dagegen nicht ganz so viel an Wert. Die weitere Entwicklung des Ölpreises hat direkten Einfluss auf die Inflationserwartungen und kan sich auf die Anpassungen des US-Leitzinses auswirken.

Über diesen entscheidet die US-Notenbank bereits am Mittwoch und derzeit rechnen die Märkte mit über 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Zinspause kommt. Für die Dezember-Sitzung sieht es jedoch schon wieder ganz anders aus. Inzwischen rechnen bereits 69,4 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Anhebung um 25 Basispunkte auf 4,00 bis 4,25 Prozent, wohingegen nur 23,7 Prozent von einer unveränderten Zinsspanne ausgehen. Weitere 6,9 Prozent erwarten sogar einen Zinsschritt um 50 Basispunkte.


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