Dieser drastischen Korrektur ging ein Einbruch der Difficulty um zwölf Prozent voraus, nachdem ein extremer Wintersturm in den USA zahlreiche Betreiber zur Drosselung ihrer Anlagen zwang.
Prozentuale Anpassung der Mining-Difficulty | Quelle: Glassnode
Das Krypto-Netzwerk spiegelt dabei die extremen Schwankungen der vergangenen Monate wider, da die globale Rechenleistung im Oktober parallel zum Rekordhoch von 126.500 US-Dollar einen Spitzenwert von 1,1 Zettahashes pro Sekunde erreichte.
Ein anschließender Crash auf 60.000 US-Dollar im Februar ließ die Hashrate auf 826 Exahashes pro Sekunde abstürzen, bevor sich der Markt nun bei einem Kurs von rund 67.000 US-Dollar und einer Netzwerkleistung von 1,0 Zettahashes pro Sekunde stabilisiert.
Gleichzeitig stürzt der Hashprice auf ein mehrjähriges Tief von 23,90 US-Dollar pro Petahash und Sekunde ab, was die Gewinnmargen der Schürfer enorm belastet und den Druck auf den Gesamtmarkt erhöht.
Trotz dieser finanziellen Anspannung halten kapitalkräftige Akteure mit Zugang zu günstiger Energie das Netzwerk stabil, wobei beispielsweise staatliche Betreiber in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf nicht realisierten Buchgewinnen von rund 344 Millionen US-Dollar sitzen.
Eine fundamentale Verschiebung zeigt sich bei Bitcoin-Mining-Akiten, die ihre Rechenzentren zunehmend für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz umrüsten und damit dem Krypto-Sektor teilweise den Rücken kehren.
Die strategische Neuausrichtung gipfelt in symbolischen Schritten, indem Firmen wie Bitfarms den Begriff Bitcoin aus ihrem Namen streichen und Investoren bei Riot Platforms vehement den Ausbau von KI-Infrastruktur fordern.
Für Investoren signalisiert diese Abwanderung ineffizienter Akteure eine langfristige Konsolidierung des Marktes, die den Verkaufsdruck auf den Bitcoin-Kurs künftig mindern und eine stabilere Bodenbildung begünstigen dürfte.
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