Bitcoin-Kurs stabilisiert sich: CLARITY-Hoffnung treibt Krypto-Markt an
Ein neuer Kompromiss im Weißen Haus lässt auf eine Verabschiedung des Krypto-Gesetzes hoffen. Setzt der Markt seinen Aufwärtstrend fort?
Der Krypto-Markt schüttelt geopolitische Bedenken vorerst ab und verzeichnet am Freitagmorgen eine erste Erholung.
Bitcoin verlässt das gestrige Tief bei 65.600 US-Dollar mit einem Plus von 1,4 Prozent und steuert auf die psychologisch wichtige Marke von 70.000 US-Dollar zu, parallel dazu stabilisieren sich auch Ethereum und Solana.
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Der Erholungsversuch resultiert direkt aus neuen Fortschritten beim CLARITY-Act, dem umfassenden US-Gesetzespaket für digitale Vermögenswerte. Der legislative Prozess pausierte seit Ende Januar, da Vertreter der Krypto-Industrie und des traditionellen Bankensektors bei der Behandlung von Stablecoin-Renditen fundamentale Differenzen aufwiesen.
Das Weiße Haus rief gestern beide Verhandlungsparteien bereits zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen an den Tisch, um einen pragmatischen Kompromiss auszuhandeln.
Mehreren Berichten zufolge könnte eine Einigung nun kurz bevorstehen. Die Krypto-Lobby zeigt sich dabei nachgiebig. “Die Erzielung von Renditen auf ungenutzte Guthaben, ein wichtiges Ziel der Krypto-Branche, ist praktisch vom Tisch” so Fox Reporterin Eleanor Terrett auf X.
Als Gegenleistung erlaubt das Weiße Haus gewisse Workarounds: Bestimmte Prämienprogramme sollen im nächsten Gesetzesentwurf erhalten bleiben, wie es heißt. Coinbase-CEO Brian Armstrong bestätigte noch am Abend, dass Premium-Nutzer künftig Bitcoin-Renditen auf ihre USDC-Einlagen verdienen könnten.
Polymarket-Trader zeigen neuen Optimismus rund um CLARITY | Quelle: Polymarket
In der Folge verbuchen einige Stablecoin-nahe Projekte wie RAIN und STABLE ein Plus von jeweils 3,4 und 7,8 Prozent. Ein neuer Hype um die KI-Agenten-Economy befördert derweil den Neuling KITE in die Top-100.
Die Nachhaltigkeit der aktuellen Markterholung hängt maßgeblich von den weiteren Fortschritten beim US-Krypto-Gesetz ab. Das Weiße Haus setzt den 1. März als harte Deadline, um den Streit um Stablecoin-Prämien beizulegen und den legislativen Prozess für den CLARITY-Act wiederaufzunehmen.
Gleichzeitig behalten Investoren die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiterhin im Auge. Beobachter halten eine militärische Operation der Trump-Administration im Iran unmittelbar nach US-Börsenschluss für ein realistisches Szenario.
Da der Krypto-Sektor am Wochenende als einziger liquider Markt durchgehend handelbar bleibt, droht Bitcoin und den Altcoins in diesem Fall eine Phase extremer Volatilität – wie so oft in den letzten Monaten.
Zunächst aber dürften die Veröffentlichung der PCE-Inflationszahlen und Daten zum BIP in den USA das heutige Kursgeschehen bestimmen. Auch eine mögliche Entscheidung des Supreme Court zu Donald Trumps Strafzöllen steht im Raum.
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