Bitcoin fällt nach Trumps China-Drohungen unter 119.000 US-Dollar
FRANKFURT/LONDON (dpa-AFX) - Drohungen von US-Präsident Donald Trump in Richtung China haben den Bitcoin auf Talfahrt geschickt. Zuletzt kostete die wichtigste Digitalwährung 118.799 US-Dollar. Dies ist der niedrigste Stand seit dem 2. Oktober. Vor den Aussagen von Trump hatte sie noch mehr als 122.000 Dollar (Dollarkurs) gekostet. Der Bitcoin hat sich so ein Stück von seinem am Montag erreichten Rekordhoch von über 126.000 Dollar entfernt.
US-Präsident Donald Trump hat sein geplantes Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Südkorea mit Verweis auf den laufenden Handelskonflikt infrage gestellt. Er habe Xi beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) treffen sollen - "aber jetzt scheint es keinen Grund mehr dafür zu geben", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Er drohte mit einer "massiven Erhöhung" der Zölle auf Waren aus China und verwies auf die jüngsten "feindseligen" Exportkontrollen für seltene Erden.
"Die Furcht vor einer erneuten Handelskrise zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger", kommentierte Timo Emden von Emden Research. "Die Ankündigungen Trumps sind nicht nur wirtschaftspolitisch provokant, sondern entzünden latente Unsicherheiten an den Märkten." Es mache sich wieder eine nüchterne Betrachtungsweise breit.
Das als sicher geltende Gold (Goldkurs) profitierte nur kurzzeitig etwas von der neuen Verunsicherung. An der Börse in London wurde Gold zuletzt bei 3.991 je Feinunze (etwa 31,1 Gramm) gehandelt. Der Preis lag damit auf dem Niveau vom Vormittag. Der Goldpreis hatte am Mittwoch noch ein Rekordhoch von 4.059,31 Dollar erreicht./jsl/men
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