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Binance-Beben: Changpeng Zhao lehnt Rückkehr trotz Trump-Begnadigung ab
Während Changpeng Zhao die Führung von Binance endgültig hinter sich lässt, bleibt er bei seiner Prophezeiung eines "Bitcoin Supercycle".
Changpeng Zhao hat eine Rückkehr zu Binance endgültig ausgeschlossen. Obwohl eine Begnadigung durch US-Präsident Donald Trump den Weg theoretisch frei gemacht hat, sieht der Gründer seine Zukunft woanders.
Er erklärte gegenüber CNBC, dass die Begnadigung zwar alle früheren Beschränkungen aufgehoben habe, er aber keinerlei Absicht hege, seinen alten Posten wieder zu übernehmen. Nach sieben Jahren an der Spitze empfand er den erzwungenen Abschied zwar als schmerzhaft, sieht ihn heute jedoch als wertvolle Chance für einen Neuanfang. Er habe sich an sein neues Leben gewöhnt und möchte den Platz für andere starke Führungskräfte freihalten.
Im November 2023 hatte sich Zhao schuldig bekannt, die Anti-Geldwäsche-Vorgaben bei Binance vernachlässigt zu haben. Daraufhin folgten vier Monate Haft und ein Verbot, für die Börse tätig zu sein. Die Begnadigung durch Trump im Oktober 2025 sorgte für Diskussionen unter US-Gesetzgebern, doch der Präsident bestritt jegliche persönlichen Verbindungen zu Zhao.
Laut dem Mitgründer hat das Unternehmen auch ohne ihn seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Unter der Führung von Richard Teng und Yi He wuchs die Nutzerbasis auf über 300 Millionen an bei einem Handelsvolumen von 34 Billionen US-Dollar. Zhao selbst sieht sich heute nur noch als passiven Aktionär, der seine Ratschläge lieber unkompliziert über X teilt.
Außerdem glaubt er weiterhin, dass der klassische Vierjahreszyklus von Bitcoin nicht mehr zeitgemäß ist. Der Grund: Die USA und viele andere Länder nehmen nun eine krypto-freundlichere Haltung ein. Stattdessen könnte der Krypto-Markt CZ zufolge einen “Supercycle” erleben.
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