- U-Bahn-Linien U1 und U3 sind vier Monate unterbrochen.
- U1 fährt nur zwischen Uhlandstraße und Wittenbergplatz.
- BVG bietet Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Spichernstraße.
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Der Nollendorfplatz wird in dieser Zeit der Bauarbeiten nur von der oberirdisch verkehrenden U2 angefahren. Während der Bauarbeiten bekommt diese Linie eine besondere Bedeutung: Mit ihr sollen viele Betroffene, die sonst mit der U1 oder der U3 unterwegs sind, dennoch an ihr Ziel kommen.
Umstiegsmöglichkeiten auf die U2 gibt es an den Bahnhöfen Wittenbergplatz und Gleisdreieck. Im Laufe des Januars soll die U2 wieder im Vier-Minuten-Takt fahren. Die Zuverlässigkeit dieser Linie hat sich durch viele neue Wagenlieferungen in den vergangenen Wochen und Monaten wieder gesteigert. Das neue U-Bahnmodell JK wird bislang ausschließlich auf der U2 eingesetzt.
Ersatzverkehr mit Bussen
Zudem bietet die BVG Ersatzverkehr mit Bussen zwischen den Bahnhöfen Spichernstraße und Wittenbergplatz an. Entlang der gesamten Linie U4 ist ebenfalls ein Ersatzverkehr mit Bussen geplant. Sie ist die kürzeste der Berliner U-Bahnlinien mit nur knapp drei Kilometern Länge und fährt normalerweise vom Nollendorfplatz über Viktoria-Luise-Platz und Bayerischer Platz zum Innsbrucker Platz.
Bei den Arbeiten im U-Bahnhof Nollendorfplatz soll die Decke zwischen den beiden unteren Ebenen saniert werden. Weil die Decke von oben geöffnet wird, müssen auch Gleise entfernt werden. An der Zwischendecke sind Schäden durch Durchfeuchtung entstanden.
Der Nollendorfplatz ist der einzige U-Bahnhof in Berlin, an dem vier Linien zusammentreffen. Wie viele Menschen genau von den Baumaßnahmen betroffen sein werden, lässt sich nicht ganz genau sagen. Laut BVG nutzen täglich rund 560.000 Fahrgäste die vier Linien U1 bis U4. Das Gesamtbudget der Baumaßnahme liegt aktuell bei rund 4,3 Millionen Euro./maa/DP/zb
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