Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft hat nach einem schwachen ersten Halbjahr 2026 ihre Erwartungen für das Gesamtjahr deutlich nach unten angepasst. Anhaltende Konsumzurückhaltung und ein schwieriges Marktumfeld in Deutschland belasteten Umsatz und Ergebnis stärker als vom Management erwartet. Trotz bereits eingeleiteter Gegenmaßnahmen sieht sich das Unternehmen gezwungen, seine Umsatz- und Ergebnisprognosen spürbar zu reduzieren.
Gleichzeitig setzt Berentzen auf neue Produkte und Markeninitiativen, die im zweiten Halbjahr erste Impulse liefern und ab 2027 ihre volle Wirkung entfalten sollen.
Umsatz und Ergebnis gehen deutlich zurück
Nach vorläufigen Zahlen erzielte Berentzen im ersten Halbjahr 2026 einen Konzernumsatz von 71,0 Mio. Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 79,9 Mio. Euro erreicht worden waren. Damit verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von rund 11 Prozent.
Noch stärker fiel die Entwicklung beim operativen Ergebnis aus. Das EBIT sank von 3,2 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro, während das EBITDA von 7,4 Mio. Euro auf 4,9 Mio. Euro zurückging.
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