Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung
In der Nähe von Bologna starb am Montag ein 47-Jähriger, der in der Mittagshitze auf einer Baustelle kollabierte. Die Behörden prüfen, ob die hohen Temperaturen für seinen Tod mitverantwortlich waren. Italienischen Medien zufolge soll er auch Vorerkrankungen gehabt haben.
Um Menschen zu schützen, die draußen körperliche Arbeit leisten müssen, gelten in mehreren Regionen - darunter die Lombardei, Sizilien, Apulien und die Toskana - Sonderverordnungen. Dort ist Arbeiten im Freien während der heißen Mittagsstunden zwischen 12.30 Uhr und 16.00 Uhr an besonders heißen Tagen untersagt. Die Regelungen gelten je nach Region bis Mitte September.
Auch andere Maßnahmen wurden ergriffen: In Genua dürfen Menschen über 70 Jahren öffentliche Verkehrsmittel ab 7.30 Uhr kostenlos nutzen - mit dem Ziel, Wege möglichst in den kühleren Tagesstunden zu erledigen. In den Städten gibt es Kühlstationen, auch in Rom wird Wasser besonders rundum touristische Hotspots verteilt.
Unwetter im Norden - ein Todesopfer
Während der Süden schwitzt, sorgten Unwetter im Norden für Schäden und Gefahren. Der italienische Zivilschutz hat am Dienstag die Bevölkerung vor Gewittern in den Regionen Lombardei, Emilia-Romagna und Venetien gewarnt.
In Bardonecchia, in den norditalienischen Alpen, trat der Fluss Frejus über die Ufer und forderte ein Todesopfer. Auch an anderen Orten hinterließ das Unwetter Spuren: So kam es zu einem neuen Erdrutsch in San Vito di Cadore (Region Venetien), der die Staatsstraße 51 auf mehreren Hundert Metern blockierte und die Zufahrt zum Skigebiet Cortina d'Ampezzo erschwerte. Personen oder Fahrzeuge wurden nicht getroffen. Räumungsarbeiten sind im Gange.
Auf internationaler Strecke wurde der Zugverkehr zwischen Paris und Mailand aufgrund des schlechten Wetters in den französischen Alpen für mindestens mehrere Tage eingestellt, wie die französische Bahngesellschaft SNCF mitteilte./scr/DP/mis
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