- Die Tarifrunde bei der Deutschen Bahn hat begonnen.
- Bis Ende Februar gilt eine Friedenspflicht.
- Die GDL fordert 8 Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter.
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"Wir gehen mit ausgestreckter Hand an den Verhandlungstisch", sagte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler vor dem Start der Gespräche. "Wir wollen die Zeit nutzen, um einen fairen, tragfähigen Kompromiss zu erreichen." Ein erstes Angebot der Arbeitgeberseite werde es am ersten Verhandlungstag nicht geben, betonte er. Es gehe darum, einen guten Einstieg zu finden und einen Fahrplan für die nächsten Runden festzulegen.
GDL: Gibt genügend Zeit für einen Kompromiss
Es sei der Bahn genügend Zeit eingeräumt worden, um zu einem Ergebnis zu kommen, betonte GDL-Chef Mario Reiß. Insgesamt seien bis Ende Februar 14 Verhandlungstage anberaumt. "Die GDL hat 40 Forderungspunkte, die sich im Wesentlichen hauptsächlich um das Entgelt drehen."
Die Gewerkschaft fordert in der Tarifauseinandersetzung insgesamt 8 Prozent mehr Geld. 3,8 Prozent davon sollen über eine Entgelterhöhung erzielt werden. Die weiteren Erhöhungen will die Gewerkschaft über Umstrukturierungen im Tarifsystem erreichen. Konkret geht es dabei etwa um die Einführung einer neuen Tarifstufe. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Es ist die erste Tarifrunde nach der Ära des früheren GDL-Chefs Claus Weselsky./maa/DP/mis
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