Nach Angaben des Unternehmens hält die BaFin die bislang umgesetzten Maßnahmen und die kurzfristig noch möglichen Fortschritte für nicht ausreichend, um eine Zulassung zu erteilen. Welche konkreten Anforderungen nicht erfüllt sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
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CEO Moritz Eckert bezeichnet die Entscheidung als Rückschlag und widerspricht der Einschätzung der Aufsichtsbehörde. Zudem hatte sich das Unternehmen auf eine mögliche Ablehnung vorbereitet. Innerhalb eines Monats nach Zustellung des Bescheids kann die futurum bank jetzt Widerspruch einlegen.
Die Bitcoin Group verfolgt nun einen alternativen Plan. Demnach soll ein reguliertes deutsches Institut künftig als Handelspartner der Kunden auftreten und ein weiterer zugelassener Anbieter die Verwahrung der Kryptowährungen übernehmen. Konkrete Partner wurden bislang noch nicht genannt. Auf diese Weise hofft Eckert, den Handel über die technisch erneuerte Bitcoin.de-App innerhalb der nächsten Wochen wieder ermöglichen zu können.
Darüber hinaus ist die Absage auch finanziell herausfordernd für das Unternehmen. Bereits im ersten Halbjahr 2026 war der Umsatz der Bitcoin Group von 3,78 auf 1,59 Millionen Euro eingebrochen. Für das Gesamtjahr erwartet die Firma weiter rückläufige Erlöse und erneut ein negatives operatives Ergebnis.
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