- Arbeitgeberpräsident Dulger warnt vor Eskalation mit USA.
- Trump kündigt ab 1. Februar Strafzölle auf EU-Waren an.
- Bayerns Kanzler Merz kritisiert Trumps Zollankündigungen.
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Trump hatte angekündigt, ab dem 1. Februar Strafzölle auf Waren aus Deutschland und anderen europäischen Nato-Ländern zu verhängen. Damit will er den Widerstand gegen einen Verkauf Grönlands an die USA brechen. Zölle könnten die deutsche Exportwirtschaft hart treffen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte die Trumps Zolldrohungen kritisiert, sich aber mit der Ankündigung von Gegenmaßnahmen zurückgehalten. Man wolle als Europäer "besonnen und auch angemessen" auf "solche Herausforderungen" reagieren, sagte Merz am Montag in Berlin. "Wir sind uns einig, dass wir möglichst jede Eskalation in diesem Streit vermeiden wollen."
Dulger sagte, Trump habe mit seinen Äußerungen zu Grönland auch im eigenen Land Kritik ausgelöst. Er verwies auch auf eine erwartete Entscheidung des Obersten Gerichts der USA, ob Trump hohe Einfuhrzölle gegen Dutzende Länder verhängen darf, ohne sich dafür die Zustimmung im US-Kongress zu holen.
Sollte Trump die Zölle wirklich verhängen lassen, könnte die EU beispielsweise ebenfalls Sonderzölle verhängen. Im Raum stehen Extraabgaben auf Wareneinfuhren aus den USA im Wert von 93 Milliarden Euro, etwa Flugzeuge, Motorräder, Rindfleisch, Whiskey und Zitrusfrüchte. Auch andere wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen sind möglich - so könnten US-Unternehmen etwa von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen oder für bestimmte Produkte Ein- und Ausfuhrbeschränkungen erlassen werden./hoe/DP/jha
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