Apple: Rekordquartal und trotzdem ein niedrigeres Kursziel
Julian Schick
Julian Schick
Julian Schick schreibt seit 2020 über die Themen, die Anleger bewegen – mit einem besonderen Fokus auf Aktienanalysen, Dividendenstrategien und ETFs. Der ausgebildete Journalist absolvierte die Kölner Journalistenschule und sammelte Erfahrungen unter anderem beim Handelsblatt, der Financial Times Deutschland sowie Euronews und WDR5. Für Ariva bringt er fundiertes Marktwissen und einen klaren Blick für das Wesentliche mit.
Apple übertrifft im Septemberquartal die Erwartungen und kündigt das stärkste Weihnachtsquartal seiner Geschichte an. HSBC bleibt bei Kaufen, kappt aber das Kursziel. Schuld sind vor allem teure Speicherchips.
Für dich zusammengefasst:
Apple erzielte im vierten Quartal 114,5 Milliarden USD Umsatz.
Der Gewinn je Aktie stieg auf 2,10 Dollar und übertraf Schätzungen.
HSBC senkt das Kursziel von 366 auf 360 Dollar bei Kaufempfehlung.
Apple hat im vierten Geschäftsquartal erneut mehr geliefert als erwartet. Der Umsatz kletterte um 11,7 Prozent auf 114,5 Milliarden US-Dollar und übertraf damit sowohl den Konsens als auch die eigene Prognose von 9 bis 11 Prozent. Der Gewinn je Aktie stieg um 13,6 Prozent auf 2,10 Dollar (Dollarkurs) und lag rund 5 Prozent über den Schätzungen. Für ein Septemberquartal wie für ein Gesamtjahr ist das Rekord.
Zugpferd bleibt das iPhone, das inzwischen gut die Hälfte der Erlöse beisteuert. Die Verkäufe legten um 17,5 Prozent zu, in China sogar um 21 Prozent. Noch stärker wuchs der Mac mit einem Plus von 23,7 Prozent, angetrieben von MacBook Neo und MacBook Pro. Beim iPad brach der Umsatz dagegen um gut 10 Prozent ein, die Wearables verloren knapp 8 Prozent. Das Servicegeschäft wuchs um 9,8 Prozent und damit langsamer als zuletzt, gebremst von Wechselkursen und Lizenzerlösen. Die Bruttomarge erreichte 47,9 Prozent, ein Prozentpunkt davon ging allerdings auf eine Zollrückerstattung zurück.
Für das laufende Dezemberquartal stellt Apple ein Umsatzplus von 7 bis 10 Prozent in Aussicht und damit mehr, als der Markt erwartet hatte. Bei der Bruttomarge peilt der Konzern aber nur 45 bis 46 Prozent an. Hier schlagen Lieferengpässe und deutlich teurere Speicherchips durch.
Genau das veranlasst HSBC, die Gewinnschätzungen zu kappen. Analyst Nicolas Cote-Colisson senkt das Kursziel von 366 auf 360 Dollar, hält aber an seiner Kaufempfehlung fest. Gemessen am Schlusskurs von 338,32 Dollar bleibt ein Potenzial von gut 6 Prozent. Große Hoffnungen setzt die Bank auf das faltbare iPhone Duo, dessen Produktion Apple gerade beschleunigt. Weitere iPhone-Modelle im April und neue KI-Funktionen rund um Siri sollen 2027 einen Upgrade-Zyklus anstoßen. Mit 137 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln stehe Apple zudem solider da als viele Tech-Rivalen.
Als Risiken nennt HSBC eine länger anhaltende Knappheit bei Speicherchips, regulatorischen Druck und neue Geräteformen von KI-Konkurrenten.
Werbung
Passende Knock-Outs
Strategie
Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB61LH0 ,
DE000NB7M5D7 ,
DE000NB71T47 ,
DE000NB7ZQ42 ,
DE000NB65T29 ,
DE000NB6QCJ1 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.